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Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins
1. Der Verein führt den Namen „Verein zur Bewahrung und Entwicklung der Rheingauer Landschaft e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Eltville
3. Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen

§ 2 Vereinszweck
Zweck des Vereins ist die Erforschung, Bewahrung und Entwicklung der Rheingauer Landschaft: der Rheinuferlandschaft, der Agrarlandschaft, der Waldlandschaft – auch des Rheingauer Hinterlandwaldes. Zweck des Vereins ist u.a. der Schutz, Erhalt und die Nutzung des historischen Gebäudebestandes im Rheingau, der sich für die Landschaftsbewahrung und – entwicklung eignet. Ein besonderes Interesse richtet der Verein auf die Erforschung der historischen Landschaft im Rheingau. Dem liegt die Überzeugung zugrunde, dass die Kulturlandschaft des Rheingaus in seiner heutigen Prägung aus dem Wechselspiel zwischen den naturräumlichen Gegebenheiten des Rheingaus und dem Interesse an einer nachhaltigen Landnutzung entstanden ist.
Bei der Erkundung geeigneter Nutzungsformen für den Erhalt und die Entwicklung der Rheingauer Landschaft sollen – unabhängig vom Weinbau – moderne profitable und nicht-profitable Landschaftsnutzungen miteinander verbunden werden und beispielhaft unterstützt werden. Historische Landschaftsnutzungen sollen dabei herausgestellt und entwickelt werden.
Der v.g. Vereinszweck schließt auch die Förderung der Landschaft angepasster freizeitlicher Nutzungen ein, sofern diese Nutzungen nachhaltig und im besonderen Maße auf das Landschaftserleben gerichtet sind.

Aktivitäten, die dem Vereinszweck dienen, liegen zuforderst:

  • im Bemühen um die Einrichtung eines „Landschaftszentrums Rheingau“, das eine nachhaltige, integrierte Landnutzung im Rheingau organisieren hilft und vorlebt. Integriert werden sollen u.a.: die landwirtschaftliche und ggf. weinbauliche Nutzung, der Erhalt historischen Gebäudebestandes, welcher der Landbewirtschaftung dient(e), die Zeugnisse der Rheingauer Kulturlandschaft, die Installation eine Agentur zum nachhaltigen/historischen Flächenmanagement, die regionale/örtliche Verwertung und Vermarktung der Landschaftsprodukte, Formen landschaftsangepasster freizeitlicher Nutzungen, die Biomassenverwertung zu energetischen Zwecken;
  • in der Erforschung und Vermittlung der historischen Kulturlandschaft: insbesondere zum Aufbau eines Kulturlandschaftskatasters, für eine  museale Einrichtung zur Verdeutlichung von Funktion und Entwicklung der Rheingauer Kulturlandschaft, für Studien zur historischen Kulturlandschaft:
  • in der Förderung des Landschaftserlebens;
  • im Einbezug von Schulen und Kindergärten in ein Programm der Landschaftsgestaltung und des Landschaftserlebens;
  • in der Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung, Fachbehörden, örtlichen Kooperationspartnern im Sinne des Vereinszweckes;
  • in der Bewusstseinsbildung für die Qualitäten der Rheingauer Kulturlandschaft.

 
§ 3 Gemeinnützigkeit und Mittelverwendung
1. Im Rahmen seiner Aufgaben (§ 2 der Satzung) verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 ff Abgabenordnung).
2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige natürliche und jede juristische Person werden.
  2. Die Aufnahme als Mitglied ist schriftlich zu beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
  3. Die Mitgliedschaft endet bei natürlichen Personen durch Austritt, Tod oder Ausschluss, bei juristischen Personen durch Austritt, Ausschluss oder  Auflösung.
  4. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres schriftlich zu erklären.
    Ein Mitglied, das in erheblichen Maß gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit Mehrheit aus dem Verein ausgeschlossen werden.
  5. Ein Anspruch auf das Vereinsvermögen steht – unbeschadet der Regelung in § 11, Nr. 4 dieser Satzung – ausscheidenden Mitgliedern oder deren Erben nicht zu.
  6. Dem Verein können Fördermitglieder beitreten, die den Verein ideell und finanziell unterstützen. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

  1. Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu leisten, dessen Höhe durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen festgelegt wird. Bei Veränderung der Mitgliedsbeiträge steht jedem Mitglied ein sofortiges Kündigungsrecht zu.
  2. Der Betrag ist jeweils bis zum Ablauf des ersten Quartals eines Jahres fällig. Bei Beitritten im Laufe des Kalenderjahres ist der volle Beitrag binnen drei Monate nach dem Beitritt zu entrichten.
  3. Fördermitglieder können die Höhe ihres Jahresbeitrages selbst festlegen, wobei der ordentliche Mitgliedsbeitrag nicht unterschritten werden darf.
  4. Spenden werden entgegengenommen.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Vorstand


§ 7 Mitgliederversammlung

1.  Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie ist mindestens einmal  im Jahr mit einer Ladungsfrist von 2 Wochen schriftlich einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn sie von der Mehrheit des Vorstandes für erforderlich gehalten werden, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn von mindestens 1/5 der ordentlichen Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beim Vorstand eine Mitgliederversammlung beantragt wird. Die Einladungen zu Mitgliederversammlungen sowie die Mitteilung der jeweiligen Tagesordnung haben schriftlich zu erfolgen.

2. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie fasst Beschlüsse in einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit Gesetz und Satzung nicht andere Mehrheiten vorsehen.
Erweist sich eine Mitgliederversammlung als nicht beschlussfähig, so ist durch den Vorstand im Anschluss an die Feststellung der Beschlussunfähigkeit nach min. 15 Minuten eine neue Mitgliederversammlung (mit gleicher TO) einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung ist mit einfacher Mehrheit beschlussfähig.

3. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a. Wahl und Abberufung des Vorstandes
b. Wahl des Kassierers
c. Wahl der Rechnungsprüfer
d. Feststellung des Jahresberichtes und des Jahreabschlusses
e. Entlastung des Vorstandes
f.  Beschlussfassung über den Ausschluss eines Mitgliedes
g. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung
h. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages
i. Beschlussfassung über den Wirtschaftsplan
j. Beschlussfassung über wichtige Vorhaben/Projekte

4. Von der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollanten und dem Vorsitzenden bzw. seinem Stellvertreter zu unterzeichnen ist.


§ 8 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:

  • der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden
  • der stv. Vorsitzenden/dem stv. Vorsitzenden
  • der Kassiererin/dem Kassierer
  • 2  Beisitzern

2.  Der Vorstand wir durch die ordentliche Mitgliederversammlung auf drei Jahre mit mehr als ½ der gültigen Stimmen gewählt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Wahlperiode aus, wählt der Vorstand bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied. In der nächstfolgenden Mitgliederversammlung wird dann ein Ersatzmitglied für die Zeit bis zum Ende der Wahlperiode gewählt. Eine Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Ein Ausscheiden aus dem Verein beendet auch die Mitgliedschaft im Vorstand.

3.  Der Verein wird durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB vertreten. Hiervon muss ein Vorstandsmitglied der Vorsitzende oder sein Vertreter sein. Im Innenverhältnis gilt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden zur Vertretung des Vereins befugt ist.

4.  Der Vorsitzende oder bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende beruft die Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein und leitet sie.

5.  Dem Vorstand obliegen alle Aufgaben des Vereins, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Ihm obliegt insbesondere die:

a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen,
b) Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen,
c) Aufstellung des Wirtschaftsplanes und dessen Vorlage in der Mitgliederversammlung,
d) Führung der Bücher, Erstellung des Jahresabschlusses und eines Jahresberichtes für das ablaufende Geschäftsjahr,
e) Verwaltung und Verwendung der Vereinsmittel: Der Vorstand entscheidet über die Verwendung von Finanzmitteln,
f) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.

6. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die die gefassten Beschlüsse enthalten muss und vom der Sitzungsleitung sowie einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist. Vorstandsbeschlüsse können auch auf schriftlichem oder elektronischem Wege (Telefon, Fax, Mail) herbeigeführt werden, wenn kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht.

7. Weitere Einzelheiten zum Verfahren des Vorstandes können in einer Geschäftsordnung geregelt werden.

8. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

9. Der Vorstand kann bei Bedarf eine Geschäftsführung einrichten. Diese bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

§ 9 Geschäftsjahr, Wirtschaftsplan, Jahresabschluss, Jahresergebnis

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfjahr.
  2. Zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres ist ein Wirtschaftsplan zu erstellen, in dem Ausgaben und Einnahmen gesondert dargestellt sind.
  3. Der Vorstand hat zum Ende eines jeden Geschäftsjahres einen Jahresabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften aufzustellen und der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.
  4. Der Verein muss stets ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Für Investitionen sowie zum Ausgleich schwankender Einnahmen können Rücklagen aus dem Jahresergebnis gebildet werden. Die Wirtschafts- und Kassenführung des Vereins ist so zu gestalten, dass eine Mittelverwendung nach den Vorschriften über die Gemeinnützigkeit gewährleistet ist.

§ 10 Kassenprüfer
Von der Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer zu wählen. Diese überwachen die Kassengeschäfte und das Finanzgebahren des Vereins. Die Prüfung muss mindestens einmal jährlich erfolgen und erstreckt sich insbesondere auf den Kassenabschluss. Über das Ergebnis der Prüfung ist der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Wahl der Rechnungsprüfer erfolgt für jeweils zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.

§ 11 Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins

  1. 1. Zu einem Beschluss, der eine Satzungsänderung enthält, ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
  2. Zur Änderung des Vereinszwecks (§ 2 der Satzung) ist die Zustimmung von 2/3 aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder kann schriftlich erfolgen.
  3. Die Auflösung des Vereins ist mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder zulässig.
  4. Im Falle der Auflösung hat die Mitgliederversammlung zur Abwicklung der Geschäfte einen Liquidator zu ernennen. Bei Auflösung des Vereins ist das Vereinsvermögen für  den  „Verein zur Förderung der Rheingauer Heimatforschung e.V.“  zu verwenden.

§ 12 Inkrafttreten
Die Satzung wurde am  2.11.2006 durch die Mitgliederversammlung

(Gründungsversammlung) beschlossen.  

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